Archiv der Pressemitteilungen

Bericht zu Prävention und Nutztierschäden 2020 veröffentlicht

Zu den durch Wölfe verursachten Schäden sowie die Kosten von Prävention und Ausgleich sind nun aktuelle Daten und Informationen online verfügbar. Die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf stellt diese Daten und Informationen der Bundesländer im Auftrag des BfN jährlich zusammen. Für 2020 wurden deutschlandweit 942 Wolfsübergriffe auf Nutztiere an die DBBW berichtet. Die Höhe der Fördermittel der Bundesländer für Herdenschutzmaßnahmen lag bei 9.504.702 €, die Höhe der Schadensausgleichzahlungen betrug 802.294 €. Der vollständige Bericht kann unter "Mehr - Literatur/Download - Berichte zu Prävention und Nutztierschäden" heruntergeladen werden.

Erster Nachwuchs bei hessischen Wölfen

In Hessen gibt es erstmals Wolfsnachwuchs: Eine automatische Wildkamera hat kürzlich zwei Wolfswelpen im südlichen Rheingau-Taunus-Kreis aufgenommen. Das Video ist der erste Nachweis von Welpen in Hessen, seitdem Wölfe wieder hierher zurückkehren. Elterntiere sind die im Juni 2021 als Paar bestätigten Individuen GW1798f und GW1958m (PM vom 22. Juni 2021). In Hessen leben damit derzeit vier sesshafte Einzeltiere und ein Rudel, also eine Wolfsfamilie. Mit weiteren, durchziehenden Wölfen ist jederzeit zu rechnen.

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Erstes hessisches Wolfspaar bestätigt

Durch eine DNA-Probe, die am 3. Juni 2021 im Rheingau-Taunus-Kreis bei Oestrich-Winkel genommenen wurde, ist das erste Wolfspaar in Hessen bestätigt. Bisher galt in dem Gebiet nur die Wölfin GW1798f als sesshaft. Mit der neuen Losungsprobe wurde nun das männliche Tier GW1958m wiederholt über drei Monate in der Region nachgewiesen. Damit zählen die beiden nach bundesweit einheitlichen Kriterien als Wolfspaar – das erste seit der Wiederbesiedlung Hessens durch den Wolf. Ob bereits Reproduktion stattgefunden und die Wölfin Welpen geboren hat, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.

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Nordrhein-Westfalen - Territoriales Wolfspaar im Hohen Venn grenzüberschreitend mit Belgien bestätigt

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt, dass sich im Wolfsgebiet Eifel – Hohes Venn ein Wolfspaar angesiedelt hat. Das Territorium dieses Wolfspaares liegt schwerpunktmäßig im belgischen Teil des Hohen Venns östlich von Eupen in der Provinz Lüttich und reicht über die Landesgrenze bis nach Monschau in die Städteregion Aachen. Es handelt sich um einen männlichen Wolf mit der Kennung GW926m und eine Wölfin mit der Kennung GW1943f.

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Weitere Wölfe in Sachsen am Sender

In diesem Frühjahr konnten in Sachsen weitere Wölfe mit Senderhalsbändern ausgestattet werden: „Cora“ (FT13), „Rona“ (FT14) und „Lea“ (FT15). Zusammen mit dem Wolfsrüden „Peter“ (MT8), der im April 2020 besendert worden war, liefern damit aktuell drei Wölfe Daten für das sächsische Wolfsmonitoring. „Cora“ hatte ihren Sender bereits nach kurzer Zeit wieder verloren. Das teilte die Fachstelle Wolf des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie heute in Dresden mit.

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