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Archiv der Pressemitteilungen

Aktuelle Zahlen: 73 Wolfsrudel in Deutschland

Aktuell sind in Deutschland 73 Wolfsrudel bestätigt. Das geht aus neuen Erhebungen der Bundesländer hervor, die durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Wolf (DBBW) zusammengeführt wurden. Das Wolfvorkommen konzentriert sich weiterhin auf das Gebiet von der sächsischen Lausitz in nordwestliche Richtung über Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen bis nach Niedersachsen. Zum ersten Mal seit der Ausrottung der Art in Deutschland vor mehr als 150 Jahren ist zudem ein Rudel in Bayern bestätigt. Die meisten Tiere leben in Brandenburg, gefolgt von Sachsen und Niedersachsen.

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Mecklenburg-Vorpommern - Zwei neue Wolfsrudel, Minister Backhaus stellt Wolfsmanagement vor

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es zwei neue Wolfsrudel. Das haben die Auswertungen des Wolfsmonitorings im Land bestätigt. Demnach konnten erstmals für die Regionen „Kaarzer Holz“ (LK Ludwigslust-Parchim) und „Nossentiner Heide“ (LK Mecklenburgische-Seenplatte) Welpennachweise erbracht werden, die den Status eines Rudels bekräftigen. Für Mecklenburg-Vorpommern kann somit derzeit von sechs Rudeln ausgegangen werden (Kalißer Heide, Ueckermünder Heide, Retzow-Jännersdorfer Heide, Löcknitz, Kaarzer Holz, Nossentiner Heide).

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Sachsen - Wölfe in Sachsen 2017/2018

Dank neuer Erkenntnisse aus dem Wolfsmonitoring konnte der Wissensstand zu den Wolfsterritorien in Sachsen aktualisiert werden. Im Monitoringjahr 2017/2018 gab es demnach in Sachsen 22 bestätigte Wolfsterritorien (Abb. 1, Tab. 1). Davon liegen 19 Territorien ganz im Freistaat Sachsen und drei Territorien sind grenzübergreifend: eines zu Brandenburg, eines zu Sachsen-Anhalt und ein weiteres zur Tschechischen Republik. Sieben weitere Wolfsterritorien haben nur einen kleinen Teil ihres Gebietes auf sächsischer Seite und werden daher in den Nachbarländern mitgezählt.

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Bayern - Erste Ergebnisse der Detailuntersuchung genetischer Wolfspuren im Oberallgäu/ Wolfsnachweis im Landkreis Rhön-Grabfeld

Der an dem toten Kalb vom 27.07.2018 in Burgberg im Oberallgäu nachgewiesene Wolf ist ein männliches Tier aus der zentraleuropäischen Flachlandpopulation. Das ergab eine Detailuntersuchung des genetischen Materials. Zu dem Kalbsriss am 02.08.2018 in Wertach ergab die genetische Detailuntersuchung keine weiteren Erkenntnisse zu Geschlecht und Herkunft des Wolfs. Ob es sich dabei um dasselbe Tier wie in Burgberg handelt, lässt sich nicht abschließend klären. Detailergebnisse zum Wolf-Riss am 04.08.2018 in Wertach liegen noch nicht vor.

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Rheinland-Pfalz - Erneuter Wolfsnachweis am ehemaligen Truppenübungsplatz Daaden

Höfken: „Es ist davon auszugehen, dass sich erstmals wieder ein Wolf in Rheinland-Pfalz dauerhaft niederlässt“

Nachdem Mitte Mai anhand von Fotos ein Wolf am Truppenübungsplatz Daaden/Stegskopf bestätigt werden konnte, erfolgte nun ein erneuter Nachweis eines Wolfes auf der ehemalig militärisch genutzten Fläche im Landkreis Altenkirchen. Anhand von Kotproben aus dem August dieses Jahres konnte das Senckenberginstitut für Wildtiergenetik in Gelnhausen die Anwesenheit eines weiblichen Jungwolfes bestätigen. Der genetische Nachweis hat ergeben, dass der neu zugewanderte Wolf aus dem Rudel „Göhrde“ in Niedersachsen stammt.

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