Archiv der Pressemitteilungen

Nach Vorfall in Hamburg: Wolf ausgewildert und unter intensiver Beobachtung

Der Wolf, der in den vergangenen Tagen mehrfach in Hamburg gesichtet wurde und eine Frau verletzte, wurde in die Freiheit ausgewildert. Am Abend des Ostersonntags wurde das Tier mit einem Sender ausgestattet und erfolgreich ausgesetzt. Im Rahmen des LIFE Wild Wolf-Projektes wird der Wolf nun länderübergreifend konsequent überwacht. Sein Standort wird stehts nachvollzogen und Jäger können jederzeit kurzfristig eingreifen. Im Sinne des Tierschutzes macht die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) zum Standort des Tieres keine Angaben.

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Baden-Württemberg - Fähe im Enztal-Territorium als sesshaft nachgewiesen

Der weibliche Wolf mit der Kennung GW4816f hat sich im Territorium Enztal im Nordschwarzwald niedergelassen. Das Tier wurde erstmals mittels DNA-Nachweis am 03.01.2026 in der Region nachgewiesen. Mit der Auswertung eines Losungsfunds vom 12.03.2026 aus Gernsbach (Landkreis Rastatt) gilt nun als gesichert, dass sich die Fähe seit mindestens drei Monaten im Territorium Enztal aufhält – dem Territorium des Rüden GW852m. Gemäß nationaler Monitoringstandards ist damit eine Paarbildung bestätigt.

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Statusbericht 2024/25 "Wölfe in Deutschland" veröffentlicht

Der Statusbericht zur Situation der Wölfe in Deutschland im Monitoringjahr 2024/2025 wurde veröffentlich und kann von der Webseite heruntergeladen werden (Mehr - Statusberichte). Er enthält einen Überblick über die Anzahl und die räumliche Lage aller festgestellten Wolfsterritorien und ihren Reproduktionsstatus. Die enthaltene Vorkommenskarte zeigt alle im Monitoringjahr durch Wolfsnachweise belegte Rasterzellen in Deutschland. Dargestellt werden auch die Verteilung der mitochondrialen Haplotypen und weitere interessante genetische Befunde. Die Totfunde werden ebenfalls kartographisch dargestellt und die ermittelten Todesursachen beschrieben. In diesem Jahr wird in einem Kapitel die Entwicklung der genetischen Diversität der Wölfe in Deutschland näher beleuchtet.

Aktuelles zu den besenderten Wölfen in Sachsen

Im Zuge der Neuausrichtung des Sächsischen Wolfsmanagements ist 2019 im Auftrag des Freistaats Sachsen ein mehrjähriges Landesprogramm zur Besenderung von Wölfen aufgelegt worden. Im Rahmen dieses Programmes werden seitdem jährlich in verschiedenen Rudeln Wölfe mit Halsbandsendern ausstattet, um fundierte Daten über die Raumnutzung von Wölfen in der sächsischen Kulturlandschaft zu erhalten.

Die so gewonnenen Daten sind eine wertvolle Ergänzung zum herkömmlichen Wolfsmonitoring. Besonders in einer Region wie der sächsischen Oberlausitz, in dem der Wolfsbestand in den letzten Jahren nicht nur gewachsen ist, sondern sich auch weiter verdichtet hat. Außerdem zeigen die Bewegungsdaten sehr anschaulich, wie Wölfe in der sächsischen Kulturlandschaft leben.

In dem Zuge wurden nun auch der Endbericht Teil II sowie der Zwischenbericht 1 zum Landesbesenderungsprogramm veröffentlicht. Die Links zu beiden Berichten sind auf der Internetseite des LfULG eingestellt: Landesprogramm Besenderung - Wolf in Sachsen - sachsen.de

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Thüringen - Wolf ist zurück im Altenburger Land

Der Wolf ist zurück im Altenburger Land. Dies zeigen aktuelle Ergebnisse des landesweiten Monitorings. Mindestens zwei zusammenziehende Tiere konnten über mehrere Monate festgestellt werden, so dass nach den bundesweit geltenden Monitoringstandards ein Wolfsterritorium bestätigt werden kann. Das neue Wolfsterritorium trägt den Namen "Altenburg" und wird mit ABG abgekürzt. Das Territorium erstreckt sich, nach derzeitigen Erkenntnissen, auf Thüringer Seite vom Leinawald über Gößnitz bis hin nach Göpfersdorf. Es handelt sich um ein grenzübergreifendes Territorium mit Sachsen. Die genauen Bewegungen der Wölfe auf sächsischer Seite sind derzeit noch nicht erfasst, sollen jedoch durch ein intensiviertes Monitoring in Erfahrung gebracht werden.

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