Archiv der Pressemitteilungen

Sachsen - Vier neue Wolfsrudel in Sachsen

Aktuell gibt es in Sachsen 29 bestätigte Wolfsterritorien. Dabei handelt es sich um 28 Rudel und ein Paar. Neu dazugekommen sind die Rudel Neukollm, Daubitz II, Rauden und Hohwald, die alle in der Lausitz liegen. Das teilte die Fachstelle Wolf des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) heute in Dresden mit. Sie beruft sich dabei auf die jetzt vorliegende Auswertung für das Monitoringjahr 2019/2020, das den Zeitraum vom 1. Mai 2019 bis zum 30. April 2020 umfasst.

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Nordrhein-Westfalen - Wolfsgebiet Oberbergisches Land: Identität der Elterntiere im Territorium Leuscheid geklärt

Am 21. Juli 2020 gab das LANUV den erstmaligen Nachweis von Wolfsnachwuchs in NRW bekannt. Mithilfe der genetischen Untersuchungen des Senckenberg Forschungsinstituts in Gelnhausen konnte nun die Identität der Elterntiere im Territorium Leuscheid anhand von Losungsfunden geklärt werden. Das Weibchen mit der Kennung GW1415f konnte am 02. Juli 2020 bei Eitorf (Rhein-Sieg-Kreis) nachgewiesen werden und das Männchen GW1159m am 06. Juli 2020 ebenfalls bei Eitorf. Eine dritte Wolfslosung vom 24. Juni 2020 konnte nicht individualisiert werden. Bislang sind die Herkunftsrudel beider Individuen noch nicht bekannt. Bei dem Rüden handelt es sich um das Tier, welches noch im Monitoringjahr 2019/20 bei Neuwied in Rheinland-Pfalz mit einem anderen Weibchen nachweislich fünf Welpen reproduziert hatte.

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Thüringen - Erster Wolfnachwuchs in Thüringen seit 150 Jahren

Thüringen hat erstmals nach mehr als 150 Jahren wieder ein echtes Wolfsrudel. Am frühen Morgen des 27. Juli, gegen 3 Uhr tappten zwei Welpen in der Nähe von Ohrdruf in eine Fotofalle. „Wir freuen uns über das erste echte Wolfsrudel in Thüringen seit 150 Jahren. Das ist ein Erfolg für den Artenschutz. Gleichzeitig bleiben wir an der Seite der Schäferinnen und Schäfer, um den maximalen Schutz ihrer Herden zu ermöglichen“, sagte Umweltstaatssekretär Olaf Möller.

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Nordrhein-Westfalen - Wolfsrüde aus Ost- oder Südosteuropa im Hochsauerlandkreis nachgewiesen

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) konnte erstmals einen Wolf mit dem Haplotyp HW06 in Nordrhein-Westfalen nachweisen.

Am Morgen des 16. April 2020 wurde ein Wolf beobachtet, der in einem Waldgebiet bei Meschede (Hochsauerlandkreis) an einem gerissenen Reh fraß. Das Forschungsinstitut Senckenberg in Gelnhausen konnte jetzt die Identität dieses Wolfes klären. Es handelte sich um einen männlichen Wolf mit der Kennung GW1724m. Er wurde am 20. März 2020 in Sachsen-Anhalt erstmals genetisch erfasst. Er trägt als genetisches Merkmal den in Mitteleuropa seltenen Haplotyp HW06.

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Nordrhein-Westfalen - LANUV bestätigt den Nachweis des ersten Wolfsnachwuchses in NRW im Rhein-Sieg-Kreis

Die Auswertung von Bildmaterial aus dem südlichen Nordrhein- Westfalen durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) und die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) bestätigt erstmals den Nachweis einer Wolfsfamilie in der Kommune Eitorf im Rhein-Sieg-Kreis. Das Territorium liegt im Grenzgebiet von NRW und Rheinland-Pfalz. Aktuell werden durch das LANUV weitere Hinweise aus dem Rhein-Sieg-Kreis überprüft und bewertet.

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