Archiv der Pressemitteilungen

Thüringen - Drittes Wolfsvorkommen in Thüringen – weitere Wolfsfähe im Wartburgkreis standorttreu

Nachdem das Kompetenzzentrum Wolf, Biber, Luchs (KWBL) am Thüringer Umweltministerium am 27.01.2021 über ein zweites Wolfsvorkommen im Wartburgkreis informierte, steht nun mit einem weiteren Genetikergebnis fest, dass noch eine weitere Wolfsfähe mit der Bezeichnung „GW1241f“ als territorial eingestuft werden kann. Ein Wolf gilt dann als standorttreu, wenn er sich über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten in einem bestimmten Gebiet aufhält – GW1241f wurde vor etwa 10 Monaten zum ersten Mal bei Bad Salzungen-Hämbach nachgewiesen.

Erfahren Sie mehr ...

Thüringen - Wölfin im Wartburgkreis standorttreu

Eine Wolfsfähe mit der Bezeichnung „GW1422f“, die sich im Gebiet um Zella/Rhön im Wartburgkreis aufhält, stuft das Kompetenzzentrum Wolf, Biber, Luchs am Thüringer Umweltministerium jetzt aufgrund genetischer Nachweise als standorttreu ein. Die Fähe stammt aus dem Wolfsrudel „Göritz/Klepzig“ in Brandenburg.

Erfahren Sie mehr ...

Nordrhein-Westfalen - Wolfsgebiet Schermbeck: Bildnachweis eines Welpen – Rudel im Wolfsgebiet Schermbeck

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt, dass am Vormittag des 24.11.2020 in einem Waldgebiet in Hünxe drei Wölfe von einer Fotofalle fotografiert und gefilmt wurden. Betreut wird diese Fotofalle von zwei ehrenamtlich für das LANUV agierenden Wolfsberatern, die diesen Standort aufgrund ihrer sehr guten Kenntnisse vor Ort und des Fachwissens über das Verhalten von Wölfen ausgewählt haben. Mit diesen Aufnahmen wurden im Wolfsgebiet Schermbeck erstmals drei Wölfe gemeinsam nachgewiesen. Das Alter und Geschlecht der Wölfe ließ sich auf diesen Aufnahmen nicht erkennen.

Erfahren Sie mehr ...

Statusbericht 2019/20 "Wölfe in Deutschland" veröffentlicht

Der Statusbericht zur Situation der Wölfe in Deutschland im Monitoringjahr 2019/2020 wurde veröffentlich und kann von der Webseite heruntergeladen werden (Mehr - Statusberichte). Er enthält einen Überblick über die Anzahl und die räumliche Lage aller festgestellten Wolfsterritorien und ihren Reproduktionsstatus. Dargestellt werden auch die Verteilung der mitochondrialen Haplotypen und weitere interessante genetische Befunde. Die Totfunde werden ebenfalls kartographisch dargestellt und die ermittelten Todesursachen beschrieben

Nordrhein-Westfalen - Erneuter Nachweis eines Alpenwolfs

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt einen Wolfsnachweis im Kreis Viersen.

Am 12. November 2020 wurde auf einer Weide in Viersen ein Schaf tot aufgefunden. Anhand der DNA-Analyse durch das Forschungsinstitut Senckenberg in Gelnhausen konnte das männliche Wolfsindividuum GW1920m erstmalig nachgewiesen werden. Zwar ist das genaue Herkunftsrudel dieses Tieres unbekannt, ein genetisches Merkmal, der in Deutschland seltene Haplotyp HW22, ordnet es aber eindeutig der Alpenpopulation zu.

Erfahren Sie mehr ...