Archiv der Pressemitteilungen

Wolfshybride Zella/Rhön: Entnahme wird auf Thüringer Seite vorerst beendet

Nach Abschuss von drei der fünf nachgewiesenen Wolfs-Hund-Mischlinge in der Region Zella/Rhön sind die Entnahmeaktivitäten zunächst beendet. Seit Beginn der Bemühungen Mitte August 2022 und nach dem Abschuss in den vergangen Monaten liefert das Monitoring seit längerer Zeit in Thüringen keine Hinweise mehr auf die Hybriden. Zum Schutz der laufenden Bemühungen hatte das Umweltministerium nicht über Zwischenstände der Bemühungen berichtet.

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Statusbericht 2021/22 "Wölfe in Deutschland" veröffentlicht

Der Statusbericht zur Situation der Wölfe in Deutschland im Monitoringjahr 2021/2022 wurde veröffentlich und kann von der Webseite heruntergeladen werden (Mehr - Statusberichte). Er enthält einen Überblick über die Anzahl und die räumliche Lage aller festgestellten Wolfsterritorien und ihren Reproduktionsstatus. Die enthaltene Vorkommenskarte zeigt alle im Monitoringjahr durch Wolfsnachweise belegte Rasterzellen in Deutschland. Dargestellt werden auch die Verteilung der mitochondrialen Haplotypen und weitere interessante genetische Befunde. Die Totfunde werden ebenfalls kartographisch dargestellt und die ermittelten Todesursachen beschrieben.

Neues Wolfsterritorium in Nordhessen

Im Bereich des nordhessischen Stölzinger Gebirges gibt es ein neues Wolfsterritorium, das Territorium Waldkappel (WAK). Dies ergibt sich aus dem genetischen Nachweis von zwei der fünf im Juli 2022 per Kamerafalle bestätigten Welpen, wodurch auf die genetisch bereits bekannten Elterntiere rückgeschlossen werden konnte: Der Rüde GW2114m und die Fähe GW1873f wurden bereits mehrfach in Hessen und in der Region nachgewiesen. Sie werden nun für das Monitoringjahr 22/23 als Rudel und rückwirkend für das Monitoringjahr 21/22 als Paar gezählt.

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Erster Nachweis eines weiblichen Wolfs in Baden-Württemberg

Erstmals ist in Baden-Württemberg ein weiblicher Wolf, eine sogenannte Fähe, genetisch nachgewiesen worden. Das haben die Untersuchungen der Abstrichproben der am 6. und 9. Januar 2023 getöteten Ziegen in Münstertal im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald am Senckenberg-Zentrum für Wildtiergenetik bestätigt. Damals waren der Forstlichen Versuchungs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg insgesamt sieben tote Ziegen gemeldet worden.

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Bayern - Tote Nutztiere im Landkreis Rhön-Grabfeld

Im Zuge der genetischen Untersuchung von Proben eines Nutztierrisses im Landkreis Rhön-Grabfeld mit im Ergebnis drei toten Schafen konnten neben Spuren der standorttreuen Wölfin GW1422f auch Gensequenzen ihrer Nachkommenschaft ermittelt werden. Aus Thüringen ist bekannt, dass sich die Wölfin im Frühjahr mit einem Haushund verpaart hat. Nach Einschätzung des Kompetenzzentrums Wolf im Thüringer Umweltministerium handelt es sich bei den Nachkommen eindeutig um Hybriden.

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