Archiv der Pressemitteilungen

Rheinland-Pfalz - Wolf bei Mainz bestätigt

Wildunfall am 16. Januar am Autobahndreieck Mainz war Wolf / Wahrscheinlich einzelner, durchwandernder Rüde

Die Analyse des Totfunds bei Mainz am 16.01.2020 bestätigt, dass das nach einem Wildunfall auf der Autobahn A 60 verendete Tier ein Wolf war. Es handelte sich um einen Rüden aus der Alpenpopulation, dem jetzt − wie jedem nachgewiesenen Wolf in Deutschland − eine Individuenbezeichnung (GW1478m) zugewiesen wurde. Das Tier wurde zuvor noch nicht nachgewiesen, das Herkunftsrudel ist nicht bekannt. Das Umweltministerium geht davon aus, dass es sich um ein einzelnes, wanderndes Tier handelte, welches beim Versuch, die Autobahn zu überqueren, erfasst und überfahren wurde.

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Hessen - In Frankfurt überfahrenes Tier ist ein Wolf

In Frankfurt überfahrenes Tier ist ein Wolf - Genanalyse soll mehr Details bringen

Bei dem gestern Morgen in Frankfurt Sachsenhausen tot aufgefundenen Tier handelt es sich um einen Wolf. Dies bestätigten Experten des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) und des Instituts für Wolfsmonitoring und -forschung in Deutschland (LUPUS) anhand des von der Polizei Frankfurt zur Verfügung gestellten Fotomaterials.

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Statusbericht 2018/19 "Wölfe in Deutschland" veröffentlicht

Der Statusbericht zur Situation der Wölfe in Deutschland im Monitoringjahr 2018/2019 wurde veröffentlich und kann von der Webseite heruntergeladen werden (Mehr - Statusberichte; https://dbb-wolf.de/mehr/literatur-download/statusberichte). Er enthält einen Überblick über die Anzahl und die räumliche Lage aller festgestellten Wolfsterritorien und ihren Reproduktionsstatus. Dargestellt werden auch die Verteilung der mitochondrialen Haplotypen und weitere interessante genetische Befunde. Die Totfunde werden ebenfalls kartographisch dargestellt und die ermittelten Todesursachen beschrieben.

Rheinland-Pfalz - Neue Wolfsnachweise im Kreis Neuwied

In Rheinland-Pfalz leben mittlerweile mit hoher Wahrscheinlichkeit zwei Fähen: Bislang ist man davon ausgegangen, dass es sich nur um ein Tier am Stegskopf handelt. Die Untersuchung einer aktuellen Kotprobe hat jedoch ergeben: Eine zweite Wölfin ist in der Nähe von Bad Hönningen beheimatet. Dort lebte sie anderthalb Jahre unbemerkt. Die Kotprobe ergab: Es handelt sich um dasselbe Tier, das bereits im Mai 2018 nachgewiesen wurde, nachdem es ein Dammwild in einem Gehege bei Leutesdorf gerissen hatte.

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BfN - Aktuelle Wolfszahlen der Bundesländer liegen vor

Aktuell gibt es 105 Wolfsrudel in Deutschland. Das geht aus neuen Erhebungen der Bundesländer hervor, die durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) zu den amtlich bestätigten deutschen Wolfszahlen zusammengeführt wurden. Das Wolfvorkommen konzentriert sich weiterhin auf das Gebiet von der sächsischen Lausitz in nordwestliche Richtung über Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern nach Niedersachsen. Zum ersten Mal seit der Ausrottung der Art in Deutschland konnten zudem in den Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein jeweils einzelne territoriale Wölfe bestätigt werden. Weitere territoriale Vorkommen konnten in Thüringen und Bayern nachgewiesen werden. Die meisten Wolfsrudel leben in Brandenburg (41), gefolgt von Sachsen (22) und Niedersachsen (21).

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