• „DBBW“

    Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes
    zum Thema Wolf

  • Monitoring

    Wolfsterritorien in Deutschland - Entwicklung seit dem Jahr 2000.

  • Territorien

    Eine Übersicht über die bewährten Wolfsterritorien in Deutschland seit dem Jahr 2000.

  • DBBW
  • Die offizielle Seite der DBBW, der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf

DBBW, die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf

Zu unseren Aufgaben gehört es, die Behörden von Bund und Ländern bei Fragen zu wildlebenden Wölfen zu beraten und die in den Bundesländern erhobenen Daten zum Wolfsvorkommen bundesweit zusammenzufassen und in aufbereiteter Form der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Die DBBW stellt die hier dargestellten Informationen im Auftrag des Bundesamts für Naturschutz mit Mitteln des BMUB zusammen. Auf den folgenden Seiten finden Sie aktuelle Ergebnisse aus dem Monitoring des deutschen Wolfsvorkommens sowie Informationen aus dem Management von Wölfen in Deutschland - wie die nationale Statistik zu Übergriffen auf Nutztiere, sowie allgemeine Hintergrundinformationen zur Tierart Wolf.

Aktuelle Pressemitteilungen

Nordrhein-Westfalen - Territoriales Wolfspaar im Hohen Venn grenzüberschreitend mit Belgien bestätigt

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt, dass sich im Wolfsgebiet Eifel – Hohes Venn ein Wolfspaar angesiedelt hat. Das Territorium dieses Wolfspaares liegt schwerpunktmäßig im belgischen Teil des Hohen Venns östlich von Eupen in der Provinz Lüttich und reicht über die Landesgrenze bis nach Monschau in die Städteregion Aachen. Es handelt sich um einen männlichen Wolf mit der Kennung GW926m und eine Wölfin mit der Kennung GW1943f.

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Weitere Wölfe in Sachsen am Sender

In diesem Frühjahr konnten in Sachsen weitere Wölfe mit Senderhalsbändern ausgestattet werden: „Cora“ (FT13), „Rona“ (FT14) und „Lea“ (FT15). Zusammen mit dem Wolfsrüden „Peter“ (MT8), der im April 2020 besendert worden war, liefern damit aktuell drei Wölfe Daten für das sächsische Wolfsmonitoring. „Cora“ hatte ihren Sender bereits nach kurzer Zeit wieder verloren. Das teilte die Fachstelle Wolf des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie heute in Dresden mit.

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Abgrenzung der Mitteleuropäischen Wolfspopulation genetisch gut abgesichert

Beim Schutz und der rechtlichen Betrachtung des Status des Wolfes spielt die Abgrenzung von "Management-Einheiten" (management units) eine wichtige Rolle. In Deutschland lebende Wölfe gehören überwiegend der Mitteleuropäischen Wolfspopulation an, zu der auch die Vorkommen in Westpolen gehören. In einem 2020 in der internationalen Fachzeitschrift "Wildlife Biology" veröffentlichten Artikel (Gula et al., 2020) stellen fünf Autoren aus Polen die These auf, dass sich die mitteleuropäische und die baltische Population nicht unterscheiden und als eine Mangagement-Einheit behandelt werden sollten. In einer Antwort widerspricht ein internationales Autorenteam unter Beteiligung von Senckenberg und dem LUPUS Institut dieser Annahme und zeigt Fehler in Argumentation von Gula et al., (2020) auf. Neuere Studien (z.B. Szewczyket al. 2019) beweisen, dass sich die mitteleuropäische von der baltischen Wolfspopulation genetisch unterscheiden und somit trotz des geographischen Zusammenwachsens nach wie vor eine reproduktive Trennung besteht.

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