Informationen zum Goldschakal für das Monitoringjahr 2023/24
Stand: November 2024
Aus dem Monitoringjahr 2023/24 liegen 114 (Vorjahr: 105) C1-Nachweise vor. Ein Großteil der Nachweise geht dabei auf die Dokumentation der erneuten Reproduktion im Schwarzwald-Baar-Kreis zurück. Neben den 89 Nachweisen aus Baden-Württemberg liegen Nachweise aus Thüringen (15), Bayern (2), Mecklenburg-Vorpommern (2) und Schleswig-Holstein (2) vor. Je einen C1-Nachweis gibt es aus Hessen, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die Nachweise belegen 14 (Vorjahr: 16) Rasterzellen. In einer Rasterzelle in Baden-Württemberg wurde ein Rudel nachgewiesen.
Im Monitoringjahr 2023/24 wurden in Deutschland drei Goldschakale (Vorjahr: 4) tot aufgefunden. Alle Tiere kamen bei Verkehrsunfällen ums Leben.
Informationen zum Goldschakal für das Monitoringjahr 2022/23
Stand: November 2022
Aus dem Monitoringjahr 2022/23 liegen 105 C1-Nachweise vor. Ein Großteil der Nachweise geht dabei auf die Dokumentation der erneuten Reproduktion im Schwarzwald zurück. Neben den 74 Nachweisen aus Baden-Württemberg liegen Nachweise aus Thüringen (15), Nordrhein-Westfalen (6), Bayern (5), Niedersachsen (3), Brandenburg (1) und Mecklenburg-Vorpommern (1) vor. Die Nachweise belegen wie im Vorjahr 16 Rasterzellen und damit zwei Rasterzellen mehr als im Vorjahr. Es gab je eine Reproduktionszelle in Baden-Württemberg und in Niedersachen.
Im Monitoringjahr 2022/23 wurden in Deutschland vier Goldschakale tot aufgefunden. Alle vier Tiere kamen bei Verkehrsunfällen ums Leben.
Informationen zum Goldschakal für das Monitoringjahr 2021/22
Stand: November 2022
Aus dem Monitoringjahr 2021/22 liegen 166 C1-Nachweise vor, was eine deutliche Steigerung zu den 23 Nachweisen 2019/20 und 57 Nachweisen 2020/21 bedeutet. Ein Großteil der Nachweise geht dabei auf die Dokumentation der ersten Reproduktion der Art in Deutschland zurück. Neben den 156 Nachweisen aus Baden-Württemberg liegen Nachweise aus Niedersachsen (4), Bayern (3), Thüringen (2) und Sachsen (1) vor. Die Nachweise belegen wie im Vorjahr 14 Rasterzellen. Es gab eine Reproduktionszelle in Baden-Württemberg.
Im Monitoringjahr 2021/22 wurden in Deutschland zwei Goldschakale tot aufgefunden.
Informationen zum Goldschakal für das Monitoringjahr 2020/21
Stand: November 2021
Aus dem Monitoringjahr 2020/21 liegen 57 C1-Nachweise vor, was eine deutliche Steigerung zu den 23 Nachweisen im Vorjahr bedeutet. Die Nachweise verteilen sich auf die sechs Bundesländer BW, BY, MV, NI, NW und TH, wobei der überwiegende Teil der Nachweise (36) in Baden-Württemberg erfolgte. Die Nachweise belegen 14 Rasterzellen und damit ebenfalls deutlich mehr als im Vorjahr (6 Rasterzellen).
Im Monitoringjahr 2020/21 wurden in Deutschland drei Goldschakale tot aufgefunden.
Informationen zum Goldschakal für das Monitoringjahr 2019/20
Stand: November 2020
Aus dem Monitoringjahr 19/20 liegen 23 Nachweise vor, die sechs Raster belegen. Die meisten Nachweise stammen aus dem Vogelsberg in Hessen, wo ein Tier wiederholt zwischen dem 06.11.2019 und dem 20.02.2020 nachgewiesen wurde. Regelmäßig waren auf den Fotofallen auch mit kurzen zeitlichen Abständen Fuchs oder Wolf festgehalten. Über eine Kotprobe vom 06.11.2019 gelang eine Individualisierung des Männchens (GG005m). In Mecklenburg-Vorpommern wurde ein Männchen (GG006m) an gerissenen Schafen (2 tot, 1 verletzt) nachgewiesen. Später wurden auf dem Darß zwei verschiedene Männchen nahe beieinander nachgewiesen. Im Hainich in Thüringen gelangen zwischen dem 01.08.2019 und dem 08.03.2020 fünf Nachweise über Fotofallen. In Baden-Württemberg war am 28.07.2019 ein Goldschakal im Landkreis Reutlingen auf einer Fotofallenaufnahme.